Stellen Sie sich vor, es ist ein warmer Septembertag 2024 in Tegel, Reinickendorf. Uwe Brockhausen eröffnet gemeinsam mit den Hitzeschutz-Koordinatoren einen neuen „Kühlen Raum“ im TEK Dream Event-Flohr-Saal in der Flohrstraße 19, einen Schutzraum gegen die sengende Hitze für die Menschen im Bezirk.12
Der Mann, der hier mit einem Lächeln die Menge begrüßt, ist kein Unbekannter. Uwe Brockhausen, aufgewachsen am Schäfersee in Reinickendorf, lebt und wirkt bis heute für seinen Heimatbezirk.3
Von den Anfängen in Reinickendorf zum Bezirksamt
Uwe Brockhausen hat seine Wurzeln tief in Reinickendorf. Hier besuchte er die Grundschule am Schäfersee, machte Abitur und tauchte schon früh in die Lokalpolitik ein – seit 1992 als fester Bestandteil der SPD-Fraktion.4
Aus dem Fraktionsvorsitzenden wurde 2011 Stadtrat für Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste, von 2016 bis 2020 dann Stellvertretender Bezirksbürgermeister für Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales. 2021 stieg er zum Bezirksbürgermeister auf, ein Amt, das er bis 2023 innehatte, gewählt mit den Stimmen der Zählgemeinschaft aus SPD, Grünen und FDP.
Seine Karriere führte ihn zuvor in die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, doch Reinickendorf rief ihn immer zurück. Auf seiner Website beschreibt er es als großartige Aufgabe, an verantwortlicher Stelle für seinen Bezirk und die Menschen vor Ort arbeiten zu können.
Was Uwe Brockhausen heute macht
Heute ist Uwe Brockhausen Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit im Bezirksamt Reinickendorf. Er sorgt für die Menschen, die Hilfe brauchen, von Hitzeschutz bis Kältehilfe.
Im September 2024 eröffnete er den Kühlen Raum in Tegel, einen weiteren Schutz vor Hitzewellen. Und für den Winter 2025/2026 rief er Immobilienbesitzer auf, Räume für die Kältehilfe bereitzustellen, damit Menschen in der Stadt im Winter nicht widrigen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind.5
Nebenbei optimiert er das Sozialamt: Im November 2024 kündigte er Änderungen der Sprechzeiten an, inklusive Schließwochen in der 48. Kalenderwoche, um Erreichbarkeit zu verbessern und Antragslaufzeiten zu kürzen. Er bat dabei um Verständnis bei den Betroffenen.
Der starke Bezug zu Reinickendorf
Reinickendorf ist für Brockhausen mehr als ein Arbeitsplatz, es ist Heimat. Auf seiner Website beschreibt er den Bezirk als richtig starken Bezirk mit vielen Chancen.
Er engagiert sich in Kiezfonds-Projekten und fördert soziale und Umweltinitiativen in Reinickendorf. Auch an Fachtagungen zu Themen wie Arbeit, Teilhabe und Inklusion ist er regelmäßig vertreten.
In Interviews, etwa in der RAZ, spricht er offen über Herausforderungen wie Geflüchtetenunterkünfte und den Wohnungsmarkt, zu dem auch das geplante Märkische Quartier mit 690 neuen Wohnungen einen Beitrag leisten soll. Reinickendorf, so seine Überzeugung, hat das Zeug zu einer Zukunftswerkstatt für ganz Berlin.
Auftritte und Alltag eines Lokalpolitikers
Brockhausens Tage sind vollgepackt mit öffentlichen Auftritten. Von der Eröffnung des Hitzeschutzraums bis zur Pressemitteilung zum Sozialamt, er ist präsent.
Als Stellvertreter der Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) arbeitet er im sechsköpfigen Bezirksamt eng mit Kollegen aller Parteien zusammen, darunter auch dem früheren Bezirksbürgermeister und heutigen MdA Frank Balzer aus der CDU. Sein Fokus: Soziale Gerechtigkeit, Gesundheit und Integration vor Ort.
Kein Social-Media-Star, aber mit einer persönlichen Website (uwe-brockhausen.de), die seine Leidenschaft für den Bezirk unterstreicht. Hier teilt er seine Vision von Reinickendorf als Zukunftswerkstatt für ganz Berlin.
Ausblick: Was kommt als Nächstes für Uwe Brockhausen?
Stand Anfang 2026 bleibt Brockhausen aktiv als Stadtrat. Die Kältehilfe-Suche für 2025/2026 zeigt: Er plant voraus, besonders für vulnerable Gruppen wie Frauen in Not.
Ob weitere Hitzeschutzräume, Sozialamtsreformen oder Kiezfonds-Projekte, sein Engagement für Reinickendorf hört nicht auf. Auf seiner Website nennt er Reinickendorf einen tollen Bezirk mit vielen engagierten Bürgern und macht ihn zu seiner Herzenssache.
Der Mann aus dem Bezirk, der für den Bezirk lebt, hat noch viel vor. In Zeiten von Klimawandel und sozialen Spannungen ist seine Arbeit nahbarer denn je, direkt vor unserer Haustür in Reinickendorf.