Lade Datum...
Nachrichten aus Reinickendorf
Lokales

Was macht Uwe Brockhausen heute? Kühlräume, Kältehilfe und Reinickendorf im Blick

Der frühere Bezirksbürgermeister eröffnet 2024 einen Kühraum in Tegel und mobilisiert Wohnraum für die Kältehilfe 2025/26.

Von Holger Pietsch | 6. März 2026
Was macht Uwe Brockhausen heute? Kühlräume, Kältehilfe und Reinickendorf im Blick © Petra Hoffmann

Stellen Sie sich vor, es ist ein warmer Septembertag 2024 in Tegel, Reinickendorf. Uwe Brockhausen eröffnet gemeinsam mit den Hitzeschutz-Koordinatoren einen neuen „Kühlen Raum“ im TEK Dream Event-Flohr-Saal in der Flohrstraße 19, einen Schutzraum gegen die sengende Hitze für die Menschen im Bezirk.12

Der Mann, der hier mit einem Lächeln die Menge begrüßt, ist kein Unbekannter. Uwe Brockhausen, aufgewachsen am Schäfersee in Reinickendorf, lebt und wirkt bis heute für seinen Heimatbezirk.3

Was dich erwartet

Von den Anfängen in Reinickendorf zum Bezirksamt

Uwe Brockhausen hat seine Wurzeln tief in Reinickendorf. Hier besuchte er die Grundschule am Schäfersee, machte Abitur und tauchte schon früh in die Lokalpolitik ein – seit 1992 als fester Bestandteil der SPD-Fraktion.4

Aus dem Fraktionsvorsitzenden wurde 2011 Stadtrat für Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste, von 2016 bis 2020 dann Stellvertretender Bezirksbürgermeister für Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales. 2021 stieg er zum Bezirksbürgermeister auf, ein Amt, das er bis 2023 innehatte, gewählt mit den Stimmen der Zählgemeinschaft aus SPD, Grünen und FDP.

Seine Karriere führte ihn zuvor in die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, doch Reinickendorf rief ihn immer zurück. Auf seiner Website beschreibt er es als großartige Aufgabe, an verantwortlicher Stelle für seinen Bezirk und die Menschen vor Ort arbeiten zu können.

Was Uwe Brockhausen heute macht

Heute ist Uwe Brockhausen Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit im Bezirksamt Reinickendorf. Er sorgt für die Menschen, die Hilfe brauchen, von Hitzeschutz bis Kältehilfe.

Im September 2024 eröffnete er den Kühlen Raum in Tegel, einen weiteren Schutz vor Hitzewellen. Und für den Winter 2025/2026 rief er Immobilienbesitzer auf, Räume für die Kältehilfe bereitzustellen, damit Menschen in der Stadt im Winter nicht widrigen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind.5

Nebenbei optimiert er das Sozialamt: Im November 2024 kündigte er Änderungen der Sprechzeiten an, inklusive Schließwochen in der 48. Kalenderwoche, um Erreichbarkeit zu verbessern und Antragslaufzeiten zu kürzen. Er bat dabei um Verständnis bei den Betroffenen.

Der starke Bezug zu Reinickendorf

Reinickendorf ist für Brockhausen mehr als ein Arbeitsplatz, es ist Heimat. Auf seiner Website beschreibt er den Bezirk als richtig starken Bezirk mit vielen Chancen.

Er engagiert sich in Kiezfonds-Projekten und fördert soziale und Umweltinitiativen in Reinickendorf. Auch an Fachtagungen zu Themen wie Arbeit, Teilhabe und Inklusion ist er regelmäßig vertreten.

In Interviews, etwa in der RAZ, spricht er offen über Herausforderungen wie Geflüchtetenunterkünfte und den Wohnungsmarkt, zu dem auch das geplante Märkische Quartier mit 690 neuen Wohnungen einen Beitrag leisten soll. Reinickendorf, so seine Überzeugung, hat das Zeug zu einer Zukunftswerkstatt für ganz Berlin.

Auftritte und Alltag eines Lokalpolitikers

Brockhausens Tage sind vollgepackt mit öffentlichen Auftritten. Von der Eröffnung des Hitzeschutzraums bis zur Pressemitteilung zum Sozialamt, er ist präsent.

Als Stellvertreter der Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) arbeitet er im sechsköpfigen Bezirksamt eng mit Kollegen aller Parteien zusammen, darunter auch dem früheren Bezirksbürgermeister und heutigen MdA Frank Balzer aus der CDU. Sein Fokus: Soziale Gerechtigkeit, Gesundheit und Integration vor Ort.

Kein Social-Media-Star, aber mit einer persönlichen Website (uwe-brockhausen.de), die seine Leidenschaft für den Bezirk unterstreicht. Hier teilt er seine Vision von Reinickendorf als Zukunftswerkstatt für ganz Berlin.

Ausblick: Was kommt als Nächstes für Uwe Brockhausen?

Stand Anfang 2026 bleibt Brockhausen aktiv als Stadtrat. Die Kältehilfe-Suche für 2025/2026 zeigt: Er plant voraus, besonders für vulnerable Gruppen wie Frauen in Not.

Ob weitere Hitzeschutzräume, Sozialamtsreformen oder Kiezfonds-Projekte, sein Engagement für Reinickendorf hört nicht auf. Auf seiner Website nennt er Reinickendorf einen tollen Bezirk mit vielen engagierten Bürgern und macht ihn zu seiner Herzenssache.

Der Mann aus dem Bezirk, der für den Bezirk lebt, hat noch viel vor. In Zeiten von Klimawandel und sozialen Spannungen ist seine Arbeit nahbarer denn je, direkt vor unserer Haustür in Reinickendorf.

Newsletter
Bleib in Reinickendorf auf dem Laufenden

Einmal pro Woche kostenlos die wichtigsten Nachrichten, Termine und Tipps aus Reinickendorf per E-Mail. Von Reinickendorfern für Reinickendorfer.

Jederzeit kündbar. Mit der Anmeldung stimmst du unseren Datenschutzbestimmungen zu.

Artikel teilen
Holger Pietsch
Holger Pietsch
Freier Journalist

Freiberuflicher Journalist, Tegeler mit Überzeugung. Arbeitete früher für die Berliner Morgenpost, heute ausschließlich für lokale Medien. Verbringt seine Freizeit am liebsten am See – und findet dort oft seine besten Geschichten.

Unabhängiger Lokaljournalismus

Unterstütze Reinickendorf Lokal, damit wir weiterhin kritisch und unabhängig berichten können.

Jetzt mit 5€ unterstützen
Leserstimmen
andreas_99 14. März 2026, 20:37 Uhr

danke an alle, die die kühlräume möglich gemacht haben. das gibt vielen menschen in heißen tagen ein sicheres gefühl.

Peter95 11. März 2026, 04:49 Uhr

ich habe uwe noch aus schulzeiten am schäfersee in erinnerung und finde es schön, dass er dem bezirk treu bleibt. frage: gibt es pläne, solche räume auch in den nördlicheren ortsteilen anzubieten?

michael_91 7. März 2026, 13:36 Uhr

war letzte woche beim einweihungsfest in der flohrstraße, die organisation lief erstaunlich rund. kleiner tipp an alle: meldet euch bei den lokalen sozialen trägern wenn ihr mithelfen wollt, dort laufen die meisten koordinationen.

Claudia 6. März 2026, 23:11 Uhr

Vielen Dank an Herrn Brockhausen und alle Beteiligten für das Engagement. Gut zu wissen, dass Reinickendorf an die Menschen denkt.

Kommentar schreiben

Wird nicht veröffentlicht

Kostenlose Reinickendorf Woche

Nach dem Motto von Reinickendorfern für Reinickendorfer verschicken wir einmal pro Woche kostenlos Neuigkeiten zu Events, Aktuelles und Wissenswertes.

Jederzeit kündbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unseren Datenschutzbestimmungen zu.